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Anfertigen der Firmenhomepage

Eine Firmenhomepage gehört heute ins Marketingkonzept jeder Firma. Je nach Firmengröße wird ein bestimmtes Budget dafür bereitgestellt. Kleinere Firmen oder Einzelunternehmen haben oft nur ein kleines Budget zur Verfügung und denken deshalb über Alternativen nach.

Die Homepage selbst erstellen oder eine Agentur beauftragen?

Die Firmenhomepage präsentiert ein Unternehmen weltweit, deshalb sollte sie nur dann selbst erstellt werden, wenn die Kenntnisse im Webdesign und der Suchmaschinenoptimierung wirklich gut sind und ein professionelles Erscheinungsbild erwarten lassen. Programme, die versprechen, dass sich mit ihnen die Homepage fast von allein aufbaut sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Oft wird der Quelltext unnötig aufgebläht und Javascript kommt zum Einsatz. Auch der Zeitaufwand sollte nicht unterschätzt werden. Meist sind die eigenen Voraussetzungen nicht kompromisslos gegeben. In diesem Fall sollte ein/e Webdesigner/in oder eine Agentur beauftragt werden. Für den ganz kleinen Geldbeutel sollte zumindest eine Webvisitenkarte mit eigener Domain angestrebt werden. Dabei fallen selbst die monatlichen Folgekosten kaum noch ins Gewicht.

Preiswertes Schnäppchen oder teure Seo-Leistung?

Aufwendige Layouts und die Wahl falscher Techniken können die Suchmaschinen später am crawlen der Seiten hindern. Kennt sich die Webdesign-Agentur auch mit Suchmaschinenoptimierung aus, was nicht zwingend der Fall sein muss, werden die Seiten mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest onpage so gestaltet sein, dass sie von den Suchmaschinen in den Index aufgenommen werden können. Meist ist hier das preisgünstigste Angebot nicht das beste, weil es oft nicht alle Leistungen beinhaltet, die benötigt werden. Nur wenn man sich selbst gut auskennt und weiß was man benötigt sollte man sich auf vermeintliche Schnäppchen einlassen. Aber auch teure Angebote sind nicht immer die beste Lösung. So ist es nicht zwingend notwendig, dass beispielsweise die Website eines Kioskbesitzers, einer Fünfhundertseelengemeinde weltweit auf Platz eins mit "Bierverkauf" zu finden ist. Eine gute Beratung und die Absprache der zu erwartenden Ergebnisse vor dem Entwurf der Homepage, sind in jedem Fall ein optimaler Start. Im Vertrag sollten alle Einzelheiten transparent und gut verständlich vormuliert sein und Risiken und schwer oder unerreichbare Ziele sollten ersichtlich sein. Slogans wie: "Wir bringen Ihre Seiten auf Platz 1!" sollten sie zur Vorsicht ermahnen. Es ist sicher möglich auf Platz eins zu stehen, nur nicht mit jedem Suchbegriff. Schauen Sie deshalb genau auf die angebotene Leistung, die hinter diesem Slogan steckt. Suchmaschinenoptimierung hat ihren Preis. Fragen Sie im Zweifelsfall nach, ob sie im Angebot enthalten ist und überlegen Sie genau welcher Umfang für Ihre tägliche Arbeit wichtig ist.

Suchmaschinenoptimierung nachrüsten, vorab den Grundstein legen

Möchten Sie zunächst nur einfach für Ihre Kunden mit den wichtigsten Informationen, jederzeit im Internet präsent sein und später entscheiden, ob die Seiten noch für Suchmaschinen optimiert werden müssen, sollte dies auch ohne überdimensionale Mehrkosten im Bereich des Möglichen liegen. Die Grundlagen dafür sollten aber onpage schon bei Anfertigung der Webseiten gelegt werden.

Viel Flash und Javascript - was nun?

Wenn es nun aber doch nicht ganz optimal gelaufen ist, die Seiten schon fertig gestellt wurden und später Defizite erkannt werden, beispielsweise die Kunden ausbleiben, ist noch nicht alles verloren. Dann muss eben, im Idealfall, fehlendes nachgerüstet werden. Wenn wegen ungünstiger Techniken, beispielsweise Verwendung von Flash oder Javascripten, komplett umgerüstet werden muss, ist der Aufwand natürlich größer. Es gibt beispielsweise komplett in Flash anfgefertigte Homepages. Davon können wir nur abraten, wobei wir dem Webdesigner nicht mangelnde Fähigkeiten unterstellen wollen weil Flashsites durchaus sehr originell sein können. Flash ist jedoch für Suchmaschinen hinderlich, wenn sonst kein für sie lesbarer Text vorhanden ist. Ob sich der Aufwand lohnt zusätzlich zum Flashinhalt die Texte für Suchmaschinen bereitzustellen muss von Fall zu Fall entschieden werden. Es lauern dabei weitere Gefahren, bspw. die Erzeugung von doppeltem Kontent, da nie genau bekannt ist inwieweit Suchmaschinen auch den Text aus Flash auslesen. Eine Kombination aus Flashanimation und Text ist jedoch durchaus denkbar. Statt eine reine Flashseite für Suchmaschinen zu optimieren, kann es preisgünstiger sein, die Site neu in html oder php anzulegen.

Techniken die vermieden werden sollten:

Reine Flashseiten, Framesets und Seiten mit reinen Javascriptnavigationen sollten nicht zur Anwendung kommen. Am nutzer- uns suchmaschinenfreundlichsten ist es, wenn auf diese drei Techniken komplett verzichtet werden kann. Flash und Framesets sollten sich leicht umgehen lassen. Javascript ist zur Unterstützung jedoch manchmal notwendig. Aus der Navigation sollte Javascript aber auf alle Fälle heraus gehalten werden. Höchsten für einzelne Browser (vornehmlich IE bis Version 8), die bestimmte CSS-Anweisungen nicht umsetzen können, ist der unterstützende Einsatz von Javascript akzeptabel. Aber auch in diesen alten Browsern sollte die Navigation verwendbar sein, wenn Javascript abgeschaltet ist, auch wenn sie dann nicht so kompfortabel ist. Agenturen oder Webdesigner sollten mit dieser Materie vertraut sein.

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