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Panda im Kampf gegen Agressive Werbung, Überoptimierung und unnatürliche Verweise

06.10.2011

In den Toolbars der Browser und in diversen Pr-Check-Tools wird kein Pr mehr angezeigt. In den Seoforen wird teilweise das Ende des PageRanks bejubelt. Wenig später stellt sich heraus, dass Google die Url in der Api verändert hat. Nach Anpassung der Scripte wird auch der Pr wieder angezeigt.

Popups oder Layerads im Vordergrund sollen schlechter gerankt werden

10.11.2011

Google will Webseiten mit aggressiver Werbung härter bestrafen. Hierbei geht es wahrscheinlich um Werbung, welche die vom Besucher der Webseite gesuchten Informationen überdecket, wie Popups oder Layerads, die umständlich abzuschalten ist oder sich beim Lesen in den Vordergrund drängt. Die meisten Besucher die auf Webseiten mit solcher Werbung treffen werden dies sicher begrüßen. Webmaster, die dies nutzen sollten wirklich umdenken. Gegen Werbung ist nichts einzuwenden, aber sie sollte sich in die Webseite einfügen, dazu passen und nicht stören oder aufdringlich sein. Diskussionen darüber, ob massive Adsenswerbung in Verbindung mit wenig eigenem Content bestraft wird, gab es seit Anfang des Jahres 2011 immer wieder. Dies soll ja im panda-update bereits integriert sein.

16.11.2011

Matt Cutts erläutert die zehn letzten Algorithmusveränderungen, die Google in den vergangenen Wochen vorgenommen hat. Jedoch beziehen sich die im Artikel vorgestellten Veränderungen nicht alle auf den deutschsprachigen Index, da die Probleme im deutschen Index nicht bestehen oder die Umsetzung in deutscher Sprache nach wie vor Schwierigkeiten zu bereiten scheint. Von den insgesamt 500 Veränderungen, die im Laufe des Jahres 2011 eingeführt werden sollen, sind dies die Punkte, die von Seos am wenigsten manipulierbar sind. Über weiterreichende Anpassungen herrscht Stillschweigen.

Die Meta-Angaben im Kopf der Webseiten scheinen nun endgültig unwichtig zu werden, vielmehr will Google das Snippet aus dem Inhalt der Webseite selbst bilden um genauer auf die Suchanfragen zu reagieren. Wenn dies wie gewünscht funkioniert, wäre es ja eigentlich zu begrüßen. Erweiterte Snippets sollen bereits seit Mitte September in den Suchergebnissen angezeigt werden. Ebenso will Google den Text der Ankertexte genauer unter die Lupe nehmen und in Verbindung zum Titel der Seite setzen, um daraus passendere Seitentitel zu bilden.

Freshness Update

Neuere Webseiten sollen vor den älteren zu dem jeweiligen Suchstring positioniert werden. Auch Suchstrings mit Angabe von definierten Zeiträumen sollen dementsprechend ausgewählt werden was sich ebenfalls im Suchergebnis wiederspiegelt.

Die offiziellen Websites sollen zu ihren Themen besser gelistet werden als andere Websites. Dies soll möglicherweise bedeuten, dass das Original besser vom Plagiat unterschieden werden soll.

Im Nachsatz appeliert Matt Cutts an die Webmaster, ihre Websites nicht in Panik auf die neuen Bedingungen umzustellen, da diese zehn Punkte nur eine kleine Auswahl eines Gesamtpaketes von mehreren hundert Punkten sind und diese auch (noch?) nicht 100%ig funktionieren.

Page Layout Algorithm Update

19.01.2012

Matt Cutts erläutert die am 19.01.2012 eingespielten algorithmischen Veränderungen am Suchindex von Google. Webseiten die beim Betreten im sofort sichtbaren Bereich zuviel Werbung platziert haben, sollen bestraft werden. Internetnutzer hatten sich bei Google über zuviel Werbung und schlecht auffindbaren Kontent beschwert.

Matt Cutts betont, dass Werbung im sichtbaren Bereich, ohne zu scrollen ("above the fold") nicht grundsätzlich bestraft wird. Anzeigen können demnach im "normalen Rahmen" auch "above the fold" eingeblendet werden. Das Verhältnis zwischen "gutem Kontent" und Werbung muss stimmen. Scheinbar wird ein bestimmter Prozentsatz an gutem Kontent erwartet. Was dabei guter Kontent ist bestimmt Google. Spamseiten und MfA werden wahrscheinlich eher mit dem Filter Bekanntschaft machen als gut recherchierte Seiten, denn es reicht nicht nichtssagenden Text gut sichtbar zu plazieren um an prominenten Positionen Werbung zu schalten. Werbung die den Kontent verdeckt und erst weggeklickt werden muss um den Text lesen zu können scheint ein absolutes KO-Kriterium zu sein. Es geht dabei generell um Werbung und nicht nur um Adsense.

Etwaige Filter sollen sich durch Verbesserungen am Layout beheben lassen. Die Filter werden automatisch entfernt. Die Zeitdauer wird sehr weit gefasst. Es kann bei "normalen Webseiten" bis zu mehreren Wochen dauern. Der crawler scheint gemächlich vorzugehen. Auch sollten alle Seiten der Domain verbessert werden um den Filter entfernt zu bekommen. Je grösser das Webangebot ist desto länger wird sich das Lösen der Filter hinauszögern. Denn es müssen erst alle Seiten bereinigt werden und der crawler muss erst alle Seiten gesichtet haben. Das setzt gute Nerven voraus, da man nicht weiß ob man an der richtigen Stelle verbessert und erst nach Wochen evtl. Erfolge sieht. Viele Webmaster bauen zur Zeit Links ab. Vielleicht ist dies aber gar nicht das Filterproblem.

Es sieht aus als ob hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Auf großen online-Zeitschriften muß man schon sehr genau hinschauen um den Inhalt und die Buttons zu den weiterführenden Infos zu finden. Dort nicht auf Werbung zu klicken erfordert entweder ein hohes Maß an Erfahrung um die Werbung zu erkennen oder den Einsatz von Werbeblockern. Wahrscheinlich wird ein Filter vorgeschaltet, der die offiziellen Seiten anders behandelt.

http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2012/01/page-layout-algorithm-improvement.html en http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2012/01/verbesserung-am-algorithmus-fur-das.html de

Nachricht in den Webmastertools über unnatürliche Verbindungen zu Netzwerken

10.03.2012

In den deutsch- und englischsprachigen Seoforen häufen sich die Meldungen, dass Webmaster über die Webmastertools, durch Google informiert werden, dass auf ihren Webseiten Techniken verwendet werden, die gegen die Richtlinien der Suchmaschine verstoßen. Unnatürlich entstandene Verweise sind Auslöser für diese Benachrichtigung. Gekaufte Empfehlungen oder die Teilnahme an Tauschbörsen wurden erkannt. Diesen Websitebesitzern wird geraten, ihre Seiten nach den Richtlinien von Google zu gestalten, die beanstandeten Verknüpfungen zu entfernen und einen Antrag auf erneute Überprüfung der Webseiten zu stellen. Falls einige Verweise nicht entfernt werden können sollen diese mit dem Antrag auf erneute Überprüfung übermittelt werden.

Die Verunsicherung unter den betroffenen Webmastern ist groß. Sie wissen nicht genau, ob sie der Aufforderung von Google Folge leisten sollen. Es gibt Stimmen in den Seo-Foren, die behaupten: "Google kann gar nichts erkennen, dies ist nur ein Versuch, die Netzwerke auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen.". Natürlich ist die Angst derer, die noch keine Mail erhalten haben, die aber wissen dass auch ihre externen Verknüpfungsstrategien nicht im Sinne der Suchmaschinen verlaufen sind, ebenso groß, weil sie vermuten, dass auch ihre Verweisquellen dadurch auffliegen und entwertet werden könnten. Sie versuchen die bereits betroffenen Webmaster vom Abbau der Verweise abzuhalten.

Nichts zu tun und abzuwarten scheint uns jedoch der schlechteste Weg für die Lösung des Problems zu sein. Nach Löschung von Verweisen wird das Projekt wahrscheinlich zurück fallen, je nach dem wie die Mitbewerber reagieren und wie deren externes Verknüpfungsprofil ausschaut. Ohne Bereinigung hat das Projekt vermutlich auch keine Chance mehr vernünftig zu ranken. Hat man die Mail erst einmal erhalten, sollte zumindestens versucht werden, die Verknüpfungen abzubauen, die klar als Müll zu identifizieren sind.

Überoptimierten Seo-Seiten drohen weitere Penaltys

18.03.2012

Searchengineland.com berichtet über Aussagen von Matt Cutts, wonach an weitern Verbesserungen am Algorithmus Googles gearbeitet wird. Die Veränderungen sollen in den nächsten Wochen zum tragen kommen. Seo wird demzufoge nicht grundsätzlich bestraft. Webseiten mit einer zu hohen Keyworddichte im Quelltext und Seiten die durch "unnatürlichen" externen Linkaufbau auffallen sollen in den Suchergebnissen hinter Seiten mit "gutem Content" platziert werden. Hingegen soll Suchmaschinenoptimierung, die den Suchmaschinen hilft, die Inhalte besser einzuorden, nicht bestraft werden. Ein Audioclip mit den Originalaussagen von Matt Cutts steht auf der Seite von Searchengineland.com zur Verfügung.

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