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Negativ-Seo

Den Wettbewerber schädigen

29.04.2012

Konkurrenten von den vorderen Positionen der Serps verdrängen - noch nie war es so einfach. War es noch vor ein paar Monaten kaum denkbar, dass Verweise der Zielseite schaden können ist es nun leider zur traurigen Wahrheit geworden. Durch massives Bestücken mit schlechten Verweisen können Websites nun tatsächlich zum Absturz gebracht werden. Ein neuer Geschäftszweig in der ohnehin schon leicht anrüchigen Seo-Szene hat sich dadurch aufgetan. Nutznießer dieser Situation sind wieder die Linkverkäufer. Inzwischen gibt es auch schon zahlreiche Negativseo-Angebote im Internet.

Auch wenn diese Taktik vorübergehend funktionieren sollte, werden weitere Algo-Updates hoffentlich gegensteuern. Die Gefahr haben die Entwickler von Google natürlich erkannt und lt. Matt Cutts Vorkehrungen dafür im Algo integriert. Ein bisschen skeptisch sind wir allerdings ob sich dieses fehlerfrei umsetzen lässt. Wenn wir an die miserablen Suchergebnisse in manchen Suchbereichen denken, vermuten wir, dass vor allem noch junge Webprojekte, die noch sehr wenige Verweise auf ihre Seiten besitzen, die Leidtragenden sein werden. Aber wen interessieren die schon ;-(. So kann man eventuell aufsteigende Konkurrenz gleich im Keim ersticken. Oder dem Webmaster, der an das Gute glaubt und auf freiwillige Empfehlungen hofft, kann auf diese Weise gezeigt werden was passiert, wenn die Seiten nicht durch Eigeninitiative gestärkt werden. Auch sind die Seiten der Konkurrenz gut für Testzwecke nutzbar. Musste man früher selbst Testdomains einrichten, kann man jetzt gleich die besten Stücke der Konkurrenz nutzen, um zu sehen was passiert, wenn schlechte Empfehlungen, beispielsweise aus gespinnten Blogs, auf eine Seite niederprasseln.

21.01.2013

Seit Dezember 2012 erhält eine unserer Websites auf eine Unterseite Besucher, über täglich neu dazu kommende Verweise von russischen Webseiten, deren Adressen teilweise Moneysuchbegriffe aus der Finanzbranche beinhalten, innhaltlich mit unseren Seiten aber nicht im Geringsten zu tun haben. Da wir uns seit Ewigkeiten nicht mehr um das Bekannt machen dieser Website kümmern und solche Seiten für uns sowieso nicht in Betracht kämen, sind diese Verknüpfungen sicher nicht von uns veranlasst. Dieses Webprojekt hat nie eine große Rolle für uns gespielt, deshalb warten wir jetzt einfach ab, ob sich der ganze Spuk von selbst erledigen wird. Die Gefahr für die Unterseite wie auch für die komplette Domain besteht eigentlich darin, dass inzwischen die schlechten Verknüpfungen die guten zahlenmäßig längst überholt haben dürften. In den WMT tauchen sie noch nicht auf. Da die Site noch nie gerankt hat, verstehen wir die ganze Sache sowieso nicht. Zwei Seo-Angebote, deren Anbieter mehreren Hundert Euro pro Monat für die Optimierung unserer Seiten kassieren wollen, sind uns in den letzten Wochen per E-Mail eingegangen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Negativ-Seo macht also auch auf diese Weise Sinn. Zuerst die Seiten abschießen und dann dem so bedauernswerten Webmaster Seo-Leistungen anbieten. Für uns ist die Sache einfach zu lösen indem wir einfach nicht auf die Angebote eingehen (schließlich optimieren wir unsere Projekte selbst kaputt ;-)). Einige Webmaster, die sich in ähnlicher Situation nicht mehr zu helfen wissen, fallen aber vielleicht auf diese dubiosen Angebote herein. An der Professionalität der E-Mail sollten diese Möchtegern-Seos aber noch arbeiten.

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