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Ernste Auswirkungen von Big-daddy

Pr0-Anzeige auf unserer Hauptwebsite

Analyse der ausgehenden Verweise

14. Januar 2007

Nachdem auch unsere Hauptdomain am 10. und 11. Januar von der pr0 Anzeige betroffen war, haben wir sofort mit der Ursachenforschung begonnen. An ein Versehen von Google glauben wir nicht, obwohl eine Neuberechnung noch möglich erscheint. Der erste Schritt bezog sich auf das Checken der Verweise von unseren Seiten auf externe Websites. Dies sind fast ausschließlich Webkataloge.

Seit ca. einer Woche hatten wir bereits bemerkt, dass die googlebot-Besuche gegen null gingen. Merkwürdig dabei erscheint uns, dass sich die bots auf den Websites, die sich normal entwickelten noch seltener sehen ließen als schon zuvor. Dies führten wir zunächst auf den geringen pr von 2 zurück.

Nachdem wir alle Webkataloge, auf die wir von unserer Haupt-Website verweisen, untersucht hatten, sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen:

  • ca. 20% unserer ausgehenden Verweise zeigen auf Webkataloge, die von der pr0 Anzeige betroffen waren
  • weitere 20% zeigen auf Kataloge mit vielen zusätzlichen Ergebnissen oder dem 31er-Problem

Bei weiteren Recherchen hat sich heraus gestellt, dass Websites, die in betroffenen Katalogen eingetragen sind keinen Schaden davon tragen, jedoch Websites, die auf diese Kataloge verweisen gleiche Symtome zeigen, nämlich die pr0 Anzeige am 10. und 11 Januar 2007.

Aufgefallen ist uns, dass einige betroffene Webkataloge sehr netzwerkverdächtig sind. So haben die Inhaber mehrere bis viele Webkataloge, oft auch noch mit den gleichen Einträgen. Zu allem Überfluß sind diese Webkataloge meist auf der Startseite untereinander verknüpft. Das hat uns beim Eintragen schon etwas Bauchschmerzen bereitet. Wir haben uns jedoch nicht in alle zusammengehörigen Webkataloge eingetragen und gleichzeitig auf sie verwiesen. Trotzdem liegt nun die Vermutung nahe, dass wir zu einem Netzwerk gezählt werden.

Nach dem manuellen überprüfen jedes einzelnen eingehenden Verweises hat sich herausgestellt, dass ein pr4 für diese Domain realistische gewesen wäre, die Domain aber genau wie vor dem Update auf pr3 steht. Auf einigen Unterseiten gab es minimale pr-Verschiebungen, die jedoch eine normale pr-Vererbung erkennen lassen. Es sieht für uns jetzt aus, als ob Websites die am 11.01. mit einem pr0 bedacht wurden einmal aussetzen mußten, da der pr am 12.01. fast unverändert zurück kam. Die Frage, die sich jetzt ergibt ist: Dürfen diese Websites beim nächsten pr-update wieder mitspielen oder gibt es irgendwelche Probleme, die man lösen muß?

Die Ergebnisse in den Serps waren während der Zeit der pr0-Anzeige unverändert gut bis sehr gut.

Supplemental- und regulärer Index

Dynamische Webseiten pendeln

Etwa Mitte Dezember 2006 kam wieder Bewegung in die site-Abfrage unserer Domain. Die gerade erst in den regulären Index aufgenommenen, dynamischen Seiten wurden wieder in den zusätzlichen Index geschoben, nachdem sie monatelang mit nicht mehr vorhandenen Session-id's zu kämpfen hatten und per 301 auf die zugehörigen urls geleitet wurden. An dieser Situation können nun eigentlich nur noch der knappe Inhalt, welcher bis auf die Fotos nur wenig von einander abweicht oder die Parametermitgabe in der Url, schuld sein. Es werden zwei, maximal drei Parameter mitgegeben, was eigentlich kein Problem darstellen sollte. Testweise wurde etwas mehr unterschiedlicher Content auf diese Seiten gebracht und zwei Seiten davon mit statischen urls ausgestattet. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit der Bots, wird ein brauchbares Ergebnis jedoch nicht vor Ablauf von zwei Jahren erwartet :-(.

Lt. Matt Cut sollen zusätzliche Seiten kein Problem für eine Website darstellen, unser Gefühl sagt leider etwas anderes. Seit dem pr-update verschwinden täglich, auch statische Seiten dieser Website komplett aus dem Index, die alle unterschiedlichen Content besitzen und seit Monaten stabil im Index stehen. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Seiten auf denen externe Verweise zufinden sind, in der zweiten oder dritten Ebene. Dies sollte eigentlich noch nicht zu tief sein.

Zur Zeit beunruhigt uns diese Entwicklung noch nicht zu sehr, da wir das gleiche Phänomen schon beim vorletzten update erlebt haben. Die damals verschwunden Seiten, kamen ohne etwas daran zu ändern, nach einigen Wochen wieder ganz normal in den Index und sind bis heute stabil darin geblieben. Allerdings haben wir diesmal einige gute, seit Jahren bestehende externe Verweise durch die Katalogabstürze verloren. Nun hoffen wir, dass diese sich wieder erholen um unserer Domain die notwendige Power zurück zu geben.

Bis jetzt waren wir der Meinung, dass Framesets ebenfalls gut zu optimieren sind. Im Moment glauben wir schon, dass bei größer werdendem Umfang der Website, Probleme beim Indizieren der unteren Ebenen entstehen und werden, sobald die Zeit dafür da ist, das Framset entfernen.

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