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Gut aufgebaute Webverzeichnisse

12.03.2011
In wenig umkämpften Branchen können externe Verweise aus ausgewählten Webkatalogen noch ausreichen um die eigene Website zu stärken. Wenn beim Eintragen der Homepage gut recherchiert wird und die Unterseiten des Webkataloges wirklich im Index sind, kann so wenigstens die Domainpopularität erhöht werden. Zum Erhöhen des Pr sind nur noch wenige Webkataloge geeignet. Pr4 ist dadurch kaum noch zu erreichen. Viele haben selbst nur noch Pr3 auf der Startseite. Das noch weitaus größere Problem vieler Webverzeichnisse ist die Tatsache, dass sie oft die Eintragsseiten nicht mehr in den Index bekommen, geschweige denn die eigentlich gut gemeinten Detailseiten.

Statische Verknüpfungen

Für eine Grundausstattung mit externen Verweisen sind einige Webkataloge noch geeignet. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass diese Verknüpfungen statisch, also ohne Javascript erfolgt. Mit html-Ankern, welche ein onclick-Ereignis enthalten, haben wir die Erfahrung gemacht, dass sie nutzlos sind. Auch php-jumpscripte die über eine zusätzliche Datei zur Zielseite weiterleiten sind nicht optimal. Erst recht nicht, wenn sie per 302 weiterleiten. Unter web-sniffer.net können Sie den Status der Verknüpfungen testen, falls Sie sich nicht sicher sind, welcher http Status ausgegeben wird, den auch die Suchmaschine bekommt.

Ein statischer Verweis im Quelltext der Eintragsseite sieht wie folgt aus:

<a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" >mein Ankertext</a>

auch:

<a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" class="schöner-verweis" >mein Ankertext</a>

oder:

<a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" class="schöner-verweis" "target="_blank" >mein Ankertext</a>

sind statische Verknüpfungen, die so in Ordnung sind.

Fahren Sie in der Browseransicht mit der Maus über einen solchen Eintrag im Katalog, können Sie die Zieladresse des Verweises in der Statuszeile des Browsers mit, "http://www.meine-einzutragende-Seite.de", lesen. Aber Vorsicht! Per Javascript kann die Statuszeile manipuliert werden. Wirklichen Aufschluss; darüber ob eine Verknüpfung statisch ist gibt nur der Blick in den Quelltext. Diesen können Sie sich in den meisten Browsern über das Kontextmenü aufrufen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Text klicken und den Menüpunkt "Quelltext aufrufen" o.ä. auswählen. Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob die Verknüpfung für Suchmaschinen lesbar ist, hilft es auch, sich einen älteren Eintrag aus dem Katalog herauszusuchen und zu Testen, ob er im Index der Suchmaschinen zu finden ist. Aber auch hier müssen Sie genau hinschauen. Manche Webkataloge sind so aufgebaut, dass Javascript-Verknüpfungen mit statischen gemischt, im Katalog zu finden sind. Dies kann zum Schutz des Kataloges eingesetzt werden um Regelverstöße zu ahnden. Sind aber nur wenige statische Einträge im Katalog unter sonst hauptsächlich Javascript-Einträgen kann das auch als Dummenfang gedacht sein um Einträge in den Katalog zu bekommen und mit den statischen Verknüpfungen nur eigene Projekte zu pushen. Wie sinnvoll solche Aktionen sind, darüber lässt sich streiten aber wir haben schon die merkwürdigsten Konstrukte in Webverzeichnissen gesehen. Es ist wichtig immer das ganze Verzeichnis zu beurteilen. Seriöse Verzeichnisse besitzen Nutzungsbedingungen oder ähnliches, wo auch auf Besonderheiten der Einträge hingewiesen wird.

Flache Ebenenstruktur innerhalb des Webkataloges

Klar ist, dass nicht jeder Eintrag in der ersten Ebene nach der Startseite stehen kann und es daraus resultierend gute und schlechtere Eintragsplätze innerhalb der Webkataloge gibt, wenn auch dies nicht mehr so dramatisch ist wie früher, als die Kategorien noch pr besaßen. Die Unterkategorie zur Unterkategorie der Unterkategorie muss es aber nun wirklich nicht sein. Der Betreiber des Verzeichnisses sollte schon darauf bedacht sein, die Eintragsseiten auch in den Index der Suchmaschinen zu bekommen, was bei den meisten Katalogen nur noch mit einer sehr flachen Ebenentiefe funktioniert.

Es gibt viele gute Webkatalogbeispiele, die neben den stärker hervorgehobenen Hauptkategorien auf der Startseite auch die Unterkategorien mit verknüpfen. Die Hervorhebung der Hauptkategorie trägt zur Übersichtlichkeit auf der Startseite bei und durch das Verknüpfen der Unterkategorien wird keine Ebene sinnlos verschenkt. Mehr als einhundert interne Verknüpfungen sollten es dann aber auf der Startseite auch nicht sein und selbst das ist schon sehr hoch gegriffen. Es gibt aber Beispiel, wo das gut funktioniert.

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