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Welche Erwartungen knüpfen Sie an Katalogeinträge?

Im Internet gefunden werden

Keine Website wird angelegt, um im Verborgenen zu schlummern. Das Internet bietet für viele Menschen und Firmen unendliche Möglichkeiten, um sich und ihre Leistungen bekannt zu machen. Um jedoch im weltweiten Netz und unter der großen und ständig steigenden Masse von Webseiten gefunden zu werden, tragen viele Webmaster ihre Webseiten in Webkataloge ein. Es ist wichtig qualitativ gute Vertreter, wie beispielsweise das DOMZ, auszusuchen. Unsortierte Listen und Bannerwüsten sollten schon seit vielen Jahren gemieden werden.

Bevor Sie Ihre Homepage in einen Webkatalog, ein Webverzeichnis oder eine Suchmaschine eintragen sollten Sie sich über die Erwartungen, die Sie daran knüpfen im Klaren sein. Danach können Sie sich in Frage kommende Verzeichnisse aus den unterschiedlichsten, im Internet kursierenden Listen heraussuchen. Nehmen Sie die Verzeichnisse vor einem Eintrag genau unter die Lupe, denn auf diesen Listen befinden sich nicht nur empfehlenswerte Exemplare. Grundsätzlich sind wir bis jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass es nicht schadet in einem Katalog oder Verzeichnis eingetragen zu sein. Der Nutzen richtet sich jedoch nach den eigenen Ansprüchen.

Möchten Sie einfach nur in so vielen Katalogen und Listen wie möglich eingetragen sein um Besucher von dort zu bekommen oder weil die Konkurenz ebenfalls dort eingetragen ist, reicht es, die Homepage einfach anzumelden und auf Freischaltung durch den Editor zu hoffen. Wollen Sie jedoch echte Verweise erhalten, denen die Spider der Suchmaschinen folgen können, lohnt ein Blick in den Quelltext der Eintragsseiten oder in die Statuszeile des Browsers, beim Überfahren der eingetragenen Verweise mit der Maus. Aber Vorsicht, auch die Statuszeile kann sehr gut per javascript manipuliert werden und einen statischen Verweis vorgaukeln.

Erhöhung der Domainpopularität

In erster Linie werden Webkataloganmeldungen vorgenommen, um über den erzeugten Verweis zur Homepage, die Domainpopularität zu erhöhen. Verzeichnisse oder Listen, welche statische Url's eintragen, d.h. nicht über irgendwelche Scripte weiterleiten, welche von den Suchmaschinen nicht verfolgt werden können, sind dafür am besten geeignet.

Interessen der Verzeichnisbetreiber

Zählscripte - Weiterleitungen im Ankertag

Zu bemerken ist hier, dass auch Verweise mit einer Weiterleitung von Suchmaschinen verfolgt werden können. Der Verweis kann beispielsweise normal in html eingetragen werden. Zusätzlich wird in den Ankertag ein javascript-Event-Ereignis eingebaut, mit dem beispielsweise Klicks gezählt werden können. So kann jede Suchmaschine und jeder Besucher, welcher Javascript abgeschaltet hat, den Verweis verfolgen und der Katalogbetreiber kann seine Klicks für Statistikauswerungen oder sonstiges zählen.

Bis Mitte 2006 war diese Aussage noch ohne Einschränkungen richtig. Aber Google wertet anscheinend diese Verweise inzwischen nicht mehr voll oder gar nicht. Sie können zwar nach wie vor verfolgt werden aber es wird wahrscheinlich kein pr mehr vererbt.

Sortierung innerhalb der Kategorie

Die Sortierung der Einträge sollte statisch erfolgen

Es gibt die unterschiedlichsten Sortierreihenfolgen der Einträge innerhalb einer Kategorie bzw. Unterkategorie. Sie erfolg meist automatisch, nach den Vorgaben des Katalogadministrators. Oft ist das Eintragsdatum ausschlaggebend.

In manchen Webkatalogen ist eine Standardsortierung vorgegeben. Dieser folgen auch die Suchmaschinen. Es gibt für die Besucher jedoch die Möglichkeit zwischen verschiedenen Sortierungen zu wählen. Zu nennen wären hier das älteste oder das aktuellste Eintragsdatum oder auch die Höhe des pr.

Manchmal erfolgt die Sortierung nach Klicks oder nach der Berwertung durch die Besucher. Hier besteht der große Nachteil darin, dass die Reihenfolge sehr stark variieren kann und von den Eintragenden selbst oder von Mitbewerbern positiv oder negativ manipuliert werden kann, alse eigentlich wertlos ist.

In den meisten Fällen kann die Sortierung nach Lust und Laune des Administrators umgestellt werden. In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung der eingetragenen Sites finden wir eine Sortierung nach dem Datum der Eintragung und zwar in aufsteigender Richtung am besten geeignet. Der Verweis erhält dadurch einen festen (statischen) Standort und kann so durch die Suchmaschinen am besten indiziert werden. Wenn der Katalog gut gepflegt ist ergibt es auch keine Nachteile für neu einzutragende Webseiten, da bei guter Ebenenstruktur des Kataloges alle Seiten durch die Suchmaschinen indiziert werden.

Worauf sollten Sie beim Aussuchen der Webverzeichnisse achten?

Nicht alle Katalogeinträge schaffen es auch in den Index der Suchmaschinen. Um nicht unnötig Zeit für das Anmelden Ihrer Websites zu verschwenden sollten Sie sich die Kataloge vorher ganau anschauen.

15.10.2010

  • Ist der Quelltext des Webkataloges so gestaltet, dass robots den Verweisen zu den eingetragenen Seiten folgen können? Das heißt, es gibt kein jumpscript, nofollow oder Javascript im a-Tag. Wenn auch im Meta-Tag "robots" der Katalogseite, auf welcher der Eintrag stehen wird, kein nofollow zu finden ist, ist die erste Hürde genommen.
  • Nun sollten Sie checken, ob sich die Eintragsseite, die für Ihre Website in Frage kommt, im Index befindet. Ist sie im Index, ist das aber noch kein Garant dafür, dass sie dort auch bleiben wird. Hier hilft die Betrachtung des gesamten Webkataloges möglicherweise weiter. Eine flache Ebenenstruktur ist, je nach Größe und Stärke des Kataloges, von Vorteil. Sie sollten darauf achten, dass die Eintragsseite nicht zu tief verschachtelt ist. Auch den weiteren Eintragsseiten auf gleicher Katalogebene sollten Sie etwas Aufmerksamkeit schenken. Oft werden, durch Neueinträge alte Einträge nach hinten verschoben und wechseln so von Zeit zu Zeit die Eintragsseite. Sind die weiter hinten befindlichen Eintragsseiten ebenfalls im Index, sind diese Verschiebungen zwar nicht ideal, aber die Suchmaschinen werden den Eintrag, dann auch auf den nächsten Seiten wiederfinden und weiterhin werten.
  • Viele Webkataloge stellen für den Eintrag eine separate Detailseite zur Verfügung. Für die eingetragenen Webseiten bringt dies einige Vorteile:
    • Fester Standort für den Verweis
    • Viel Platz für eine gute Beschreibung der eingetragenen Website
      Seien Sie hier jedoch kreativ und tragen Sie nicht eine Beschreibung 1:1 auf vielen Detailseiten unterschiedlicher Katalogen ein.
  • Es gibt Webkataloge, da haben die Eintragsseiten noch pr, aber das sind eher Ausnahmen und mehr als pr1 ist es auch dort nur noch sehr selten. Für viele Homepages dürfte pr ohnehin keine allzu große Rolle spielen. Zum Aufbauen von pr sind Webkataloge nicht mehr wirklich geeignet. Dafür müssen andere Quellen gefunden werden.
  • Seit Januar 2008 gibt es kaum noch Katalogunterseiten die mehr als einen grauen Balken zu bieten haben. Daraus kann aber noch nicht geschlossen werden, dass ein Verweis von einer solchen Seite gar keinen Wert hat. Wir sind vielmehr zu dem Ergebnis gekommen, dass es nicht nur vom Katalog abhängt, ob ein Eintrag gewertet wird. Entspricht die eingetragene Website nicht den Vorstellungen von Google, so scheint auch der Verweis aus dem Katalog nicht zu zählen.

Erfolge stellen sich nach mehreren Tagen bis einigen Monaten ein

Nach der Aufnahme in den Webkatalogen, muß der Webmaster sehr geduldig sein, denn erst nach ein paar Tagen, Wochen oder sogar Monaten, werden sich die ersten Erfolge einstellen. Die Besucher kommen dann allerdings nicht über die Webkataloge, in welche die Website eingetragen wurde, sondern über verschiedene Suchmaschinen. Die Robots der Suchmaschinen haben die Verweise also gefunden und fleißig in ihren Index geschaufelt. Anschließend haben sie die zu den Verweisen gehörigen Seiten besucht, für gut befunden und deshalb in ihren Index aufgenommen.

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