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Welche Kritikpunkte gibt es bei Webkatalogen?

Javascript-Verknüpfungen, Html mit onclick-Ereignis oder Weiterleitungen über jumpscripte

  • Reine javascript-Verweise ala:

    <a href="javascript:fensterAuf()"> mein Ankertext</a>

    bringen den eingetragenen Seiten in Sachen Suchmaschinenoptimierung keinen Nutzen. Weder der pr noch die Domain-Popularität werden davon profitieren.

  • Weiterleitungen über jumpscripte:

    <a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" onclick="this.href='./show_link.php?link_id=5787'" target="_blank" >mein Ankertext</a>

    sind umstritten und auch nicht optimal für die eingetragenen Seiten. Pr scheint darüber, nicht mehr vererbt zu werden.

  • Html-Verknüpfungen mit javascript onclick-Ereignis:

    <a href="http://www.meine-einzutragende-Seite.de" onclick="javascript:fensterAuf()" >mein Ankertext</a>

    zählten früher wie ganz normale html-Verweise sind aber inzwischen auch sehr umstritten. Da diese Einträge nicht schaden und vielleicht etwas zur Domain-Popularaität beitragen kann die Homepage auch bei solchen Webverzeichnissen angemeldet werden. Der Aufwand ist jedoch meist höher als der zu erwartende Nutzen. Das onclick-Ereignis ersetzt durch target="_blank" bringt einen ähnlichen Effekt, nämlich ein Öffnen der Zielseite im neuen Fenster mit einer dann jedoch brauchbaren Verknüpfung.

Viele ausgehende Verweise auf der Startseite

Da bleibt für die eigenen Unterseiten des Webkataloges nicht mehr viel übrig vom Pr. Das könnte ein Grund dafür sein, dass viele Katalogunterseiten aus dem Index fallen.

Nicht nur, dass es für das ganze Verzeichnis schlecht ist, wenn die komplette Power auf der Startseite verpufft, auch der eine oder andere Webmaster, der freiwillig einen Verweis auf das Verzeichnis setzen würde, überlegt sich das natürlich, wenn ihm auf der Startseite listenweise Empfehlungen zu pornografischen oder anderen noch fragwürdigeren Inhalten entgegenprangern.

Auf der Suche nach wirklich guten Webkatalogen, um sie in einem Bookmarkverzeichnis zu speichern ist es uns mit Mühe und Not gelungen auf 25 gute bis gerade noch akzeptable Projekte zu kommen. Seit der Abwertung der Webkataloge haben wir das Gefühl, dass viele Betreiber ihre wichtigsten Partnerempfehlungen auf die Startseite geholt haben. Zwanzig externe Verknüpfungen auf der Startseite sind keine Seltenheit mehr. Dies läßt natürlich gleich erkennen, wozu der Webkatalog ursprünglich einmal angelegt wurde. Schade eigentlich, es waren einige Kataloge dabei die wir bookmarken wollten, die dann aber wegen der externen Startseitenverweise ausschieden. Dabei sind wir nicht kleinlich. Zwei bis maximal fünf Startseitenverweise würden kein Problem darstellen, wenn die Inhalte dieser von der Startseite des Kataloges verknüpften Webprojekte dies auch wert sind. So geht es vielleicht vielen Webmastern, denen zwar der Webkatalog eine Empfehlung wert wäre, die ihn aber aus besagtem Grund letztendlich doch nicht weiter empfehlen wollen oder können.

Wir glauben, dass Webkataloge auf diese Weise viele externe Verweise verschenken und gut geführte Projekte auch freiwillig weiter empfohlen werden, was möglicherweise mehr zählen würde als diese 1:1 Tauschgeschäfte von Startseitenverweisen. Nach dem großen Abwerten der Webkataloge sind diese heute kaum noch so viel wert, wie zuvor ein Eintrag auf einer gut verknüpften Kategorieseite. Webmaster, die hauptberuflich Webseiten in Kataloge eintragen wissen, dass diese eine Stärkung gut gebrauchen können, werden aber auch nur Kataloge weiter empfehlen, bei denen sie einen Nutzen für die eingetragenen Homepages erkennen können.

Diese Entwicklung schafft aber vielleicht neues Potential, für wirklich ernst gemeinte Webverzeichnisse.

Gespiderte Suchlisten

05.03.2008

Beim Checken unserer externen Verweise in den Webmastertools haben wir festgestellt, dass der Eintrag aus der Kategorie von vielen Webkatalogen nicht auftaucht, dafür aber bis zu zwanzig Einträge aus ein und dem selben Katalog, die auf irgendwelchen Suchlisten des Kataloges zu finden sind. Der Wert solcher Verknüpfungen geht gegen Null, weil diese Standorte sehr unbeständig sind. Wir haben das Gefühl, dass Google aus diesen Katalogen nur die Suchlisten im Index hat. Besser wäre es sicher die Suchlisten vom Spidern auszunehmen, damit die Suchmaschinen nicht, die sich häufig ändernden Suchlisten sondern die festen Speicherplätze der Einträge in den Index nehmen.

Backlinkpflichtige Webkataloge

Diese scheinen schon beim pr-update im Oktober 2007 ins Hintertreffen geraten zu sein. Eine unserer Unterseiten enthält neben etwas Text ausschließlich Verknüpfungen zu Webkatalogen mit 100% Verweispflicht. Bis vor dem Pr-update hatte diese Seite einen pr von zwei. Seit dem pr-update im Oktober 2007 ist sie grau. Unterseiten der gleichen Website mit Verknüpfungen zu Webkatalogen, die gemischte Eintragsmöglichkeiten anbieten, auf der gleichen Ebene, mit gleicher interner Struktur, haben ihren pr2 behalten, obwohl das für uns natürlich auch reziproke Verweise sind.

Seit dem pr-update im Januar 2008 haben alle Unterseiten dieser Domain die sich mit Webkatalogen beschäftigen graue Balken bekommen, egal ob sich ein Verweis zu einem Webkatalog darauf befindet oder ob es nur allgemeine Informationen zu Webkatalogen gibt. Wir haben hier Vermutungen woran es liegen kann, wollen aber das nächste pr-update abwarten und sehen ob sich unsere Vermutungen bestätigen.

Netzwerke

Leider gibt es zahlreiche Webkataloge, denen das Netzwerk schon von weitem anzusehen ist. Dort eingetragen zu sein sollte kein Problem darstellen aber auf das Zurückverweisen sollte in diesem Fall verzichtet werden. Ob es ratsam ist eine Website anzumelden, wenn gleichzeitig aus einem Eintrag bis zu fünfzig weitere, gleichlautende Einträge, in ebenso vielen Verzeichnissen angelegt werden, wissen wir nicht. Davon haben wir noch keinen Gebrauch gemacht, da uns die damit verbundenen Risiken, in Filter zu geraten, die nicht mehr ohne weiteres beseitigt werden können, zu hoch sind.

Das Sterben der Webkataloge

Anstatt sich mit der Fehlerbehebung zu befassen haben scheinbar viele Katalogbetreiber infolge des pr-updates im Oktober 2007 das Handtuch geworfen. Einige gibt es schon nicht mehr und bei vielen ist es nicht mehr möglich auf die obligatorische Mail, zum Verlängern des Eintrages um weitere 365 Tage, zu reagieren, obwohl die Mail noch abgeschickt wird. Oft ist der Eintrag ändern Button deaktiviert, genauso wie der Eintrag hinzufügen Button daneben. Manchmal trifft dieses gleich auf mehrere Kataloge des gleichen Betreibers zu, der aber im Gegenzug schon wieder ein neues Projekt gestartet hat. Wir glauben allerdings nicht, dass das neue Projekt eine bessere Zukunft haben wird.

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